FAIR.STÄRKEN e.V. im Lockdown

FAIR.STÄRKEN e.V. im Lockdown

Wie wir durch Digitalisierung weiterhin die Kinder erreichen

Das Thema Corona begleitet uns nun schon seit über einem Jahr: Kontaktbeschränkungen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, geschlossene Läden und Schulen. Die Pandemie ist noch immer im vollen Gange und der Lockdown schlägt uns allmählich auf’s Gemüt. Nicht nur wir Erwachsenen sind von den aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und den einhergehenden Einschränkungen betroffen, sondern auch die Kinder und Jugendlichen in ganz besonderem Maße: Die Freunde fehlen, die vertrauten Tagesabläufe fehlen, Bewegung fehlt und an Abwechslung mangelt es erst recht.

Regelmäßiger Kontakt als oberste Prämisse unserer Arbeit

Wir betreuen aktuell über 4000 Kinder und Jugendliche und bieten über 200 Gruppenangebote an. Ob in Schulen oder in anderen Einrichtungen, wie z.B. in Flüchtlingsunterkünften oder in unserem Nachbarschaftstreff am Butzweilerhof – für unsere Arbeit ist der regelmäßige Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen essenziell! Daher ist es uns ein großes Anliegen, trotz Kontaktbeschränkungen, mit so vielen Kindern und Jugendliche wie möglich weiterhin im Austausch zu bleiben. Wir möchten da sein, die Kinder und Jugendlichen sehen und hören und uns ihre Sorgen, Wünsche und Ängste anhören. Es mussten also mit Beginn der Corona-Pandemie Lösungen geschaffen werden, um die Kinder und Jugendlichen auch weiter zu erreichen…

Wir bleiben fair.bunden – digital!

Um weiter im Kontakt bleiben zu können, ist „FAIR.STÄRKEN:digital: Wir bleiben verbunden“ entstanden. Wir haben unser Angebot umstrukturiert und sind auf digitale Lösungen umgestiegen:

  • Kontakt über ZOOM: Über Zoom wurden neue Methoden zur Umsetzung unserer Sozialtrainings entwickelt. So treffen unsere Trainer*innen ihre Gruppen nun regelmäßig im digitalen Raum. Zudem frühstücken wir z.B. mit den Kindern und Jugendlichen und deren Eltern gemeinsam über Zoom in einer lockeren und ungezwungenen Atmosphäre, die es ermöglicht sich zu öffnen und auszutauschen.
  • Gather-Town als interaktive Plattform: Die interaktive Online-Plattform bietet die Möglichkeit digitale Räume zu gestalten und so ist FAIRTOWN entstanden. Über einen Link wählen sich die Kinder und Jugendlichen aus den Gruppenangeboten auf der Plattform ein. Mit einem kleinen personalisierbaren Avatar begegnen sich die Teilnehmer*innen und Trainer*innen in den Räumlichkeiten und können dort einen Videochat starten, gemeinsam Spiele spielen, sich Videos und kleine Filme anschauen und vieles mehr. Es sind auch Treffen im Einzelsetting möglich, die den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten ganz alleine und in einem geschützten Raum mit den anwesenden Trainer*innen zu sprechen.
  • 1:1 Treffen an der frischen Luft: In Einzelfällen werden auch 1:1 Treffen angeboten. Bei einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft und mit Maske können sich Trainer*in und Kind begegnen. Dies betrifft vor allem diejenigen Kinder und Jugendlichen, die selten an den digitalen Treffen teilnehmen.
  • Telefonate: Da die digitalen Hürden teilweise groß sind, führen unsere Trainer*innen regelmäßig Telefonate, sowohl mit den Eltern oder Erziehungsberechtigen als auch mit den Kindern und Jugendlichen selbst.
  • Digitale Hausaufgabenbetreuung am Butzweilerhof: Im Rahmen unseres Nachbarschaftstreffs bieten wir für die Kinder und Jugendlichen am Butzweilerhof in Ossendorf eine digitale Hausaufgabenbetreuung an. Der Bedarf ist hier sehr groß und das Angebot wird von vielen Familien in Anspruch genommen.

Ein positiver Blick in die Zukunft…

Wir sind stolz darauf unser digitales Angebot ausgebaut zu haben, um so weiterhin unserer Arbeit und unserer Aufgabe als Verein nachgehen zu können. Dennoch hoffen wir natürlich, dass all diese Maßnahmen keine Dauerlösung darstellen und wir bald unsere Trainings- und Gruppenangebote wieder wie gewohnt durchführen können.

Wir wünschen uns für euch Gesundheit und weiterhin starke Nerven!

Falls Sie nähere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns gerne.

FAIR.STÄRKEN e.V.
Hohenstaufenring 63
50674 Köln

Ansprechpartnerin:
Marie Folkerts
0221-588 326-15
marie.folkerts@fairstaerken.de


Gemeinsam aufblühen - #BeeteStattBeton

Gemeinsam aufblühen – #BeeteStattBeton

Summende Bienen, farbenfrohe Blumenwiesen und der Geruch nach Gras und Erde…. Das sind Sinneswahrnehmungen, die Du wahrscheinlich nicht direkt mit der Stadt in Verbindung bringst. Hier sieht die Realität oftmals anders aus: Beton statt Beete. Kindern und Jugendlichen fehlen in der Stadt häufig wichtige Berührungspunkte mit dem Thema Natur- und Umweltschutz. Das wollen wir mit unserem urbanen Lern- und Erlebnisgraten ändern. Wir möchten: #BeeteStattBeton!!

Gemeinsam mit Jugendlichen aus benachteiligten Lebenslagen wollen wir eine grüne Oase mitten in der Kölner Innenstadt schaffen. Eine Terrasse von über 30qm steht uns hierbei zur Verfügung. Eine Vielzahl an Pflanzen und Kräutern sollen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten neuen Lebensraum bieten. Gleichzeitig soll die begrünte Terrasse, ausgestattet mit Hochbeeten, Wurmkisten, Insektenhotels und vielem mehr, den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Naturkunde näherbringen. Die Kinder und Jugendlichen können abschalten, lernen Verantwortung zu übernehmen und kritisch zu denken, werden in ihren praktischen Fähigkeiten gefördert und entwickeln ein Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz.

Betreut wird unsere Naturgruppe von zwei erfahrenen Pädagog*innen, mit Zusatzausbildung im Bereich Erlebnispädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wir brennen für das Thema Nachhaltigkeit und können es kaum erwarten es an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben!

Um unser Projekt Realität werden zu lassen benötigen wir sowohl Baumaterial als auch Erde, Pflanzen, Bewässerung und Co.
Du kannst uns dabei unterstützen der Natur und den Kindern die Möglichkeit zu geben aufzublühen und ein grüneres Köln zu gestalten!

 

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FAIR.STÄRKEN e.V.
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Marie Folkerts
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Hände und Buchstaben von Ursula de Miranda Fleming

Hände und Buchstaben von Ursula de Miranda Fleming

ch möchte euch heute von meiner ersten Eltern-Kind Gruppe berichten. Die Gruppe fand in einem leerstehenden Hotel statt, das zu einer Einrichtung für geflüchtete Menschen umfunktioniert wurde,- Menschen aus den verschiedensten Herkunftsländern.

Auf den ersten Blick wirkte die Einrichtung nicht gerade sehr einladend. Direkt kamen mir erste Gedanken in den Sinn, wie aus diesem Ort, ein Ort der Freude und des Miteinanders werden könnte. Schon bald betraten die ersten Mütter gemeinsam mit ihren Kindern den Raum – neugierige Augen und leicht geschmähtes Lächeln. Durch ihre langjährige Fluchterfahrung waren sie es gewohnt sich auf fremde Hilfe verlassen zu müssen. Viele von ihnen mussten fliehen, weil ihre Häuser oder Geschäfte in ihrer Heimat bombardiert worden waren.

Meine Kollegin und ich hatten uns für den ersten Tag überlegt mit selbstgemachter Knete zu arbeiten. Sprache ist ja, wie wir alle wissen, ein wichtiges Mittel zur Kommunikation. Und genau da liegt auch schon die erste Herausforderung in unserer Arbeit. Nicht alle Erwachsenen aus den Unterkünften beherrschen unsere Sprache. Daher ist das Erlernen der deutschen Sprache ein wichtiger Schritt zur Integration. Mit der Knete wollten wir daher versuchen den Familien auf spielerische Art und Weise das Alphabet näher zu bringen.

Wir verteilten die Knete und und einige Kärtchen mit Buchstaben unseres Alphabets auf dem Tisch. Die Kinder fingen an mit der Knete zu arbeiten, sie in ihren Händen zu spüren und sie zu formen. Schon bald wurden erste Figuren zum Leben erweckt. Einige Mütter wirkten zuerst noch schüchtern und es schien so, als seiwäre diese für uns bekannte Aktivität befremdlich für sie. Andere Mütter, die in ihren Herkunftsländern bereits den Umgang mit „Bildung und Lernen“ erlebt hatten, begannen sofort gemeinsam mit ihren Kindern die Buchtstaben des Alphabets zu formen.

Es war eine Freude mit „Händen und Buchstaben“ die Arbeit mit den Familien zu beginnen, die noch lange andauernd sollte…

 

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FAIR.STÄRKEN e.V.
Hohenstaufenring 63
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Ansprechpartnerin:
Marie Folkerts
0221-588 326-15
marie.folkerts@fairstaerken.de


FAIR.STÄRKEN ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

FAIR.STÄRKEN ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)

Transparenz ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Wir verpflichten uns die Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten.

Erfahren Sie mehr dazu auf unserer Seite:
Transparenz als oberstes Ziel

 

 

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FAIR.STÄRKEN e.V.
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Ansprechpartnerin:
Mechthild Böll
Geschäftsführung

0221-588 326-11
mechthild.boell@fairstaerken.de


FAIR.STÄRKEN Akademie - Die ersten Trainer*innen erhalten ihre Zertifikate

FAIR.STÄRKEN Akademie – Die ersten Trainer*innen erhalten ihre Zertifikate

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und somit auch das erste Jahr der FAIR.STÄRKEN Akademie. Im Februar 2019 öffnete die Akademie ihre Tore und bietet seitdem Fortbildungsangebote und Seminare für Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte an.

Heute haben die ersten Fachkräfte ihre Zertifikate erhalten. Sie sind jetzt zertifizierte „Fair-Stärker – Trainer*in für Soziales Lernen“. Die Ausbildung umfasst 85 Ausbildungsstunden. Dies beinhaltet sowohl Seminare als auch verschiedene Hospitationen in Gruppenangeboten zum Sozialen Lernen. Den Abschluss bildet ein eigenes Praxisprojekt (20 Termine à 90 Minuten), das von den Teilnehmer*innen entworfen wird. „Die Fortbildung hat sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte viele neue Dinge lernen, die ich in der praktischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hervorragen einsetzen kann.“ so einer der zertifizierten Trainer.

Haben auch Sie Interesse mehr über Themen wie Fairness, Demokratiebildung, Kinderrechte oder Medienpädagogik zu erfahren?

Dann könnte die Akademie mit ihren verschiedenen Angeboten genau das Richtige für Sie sein.
Wir freuen uns im nächsten Jahr weitere Fachkräfte zu zertifizierten „Trainer*innen für Soziales Lernen“ auszubilden!

 

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Ansprechpartnerin:
Verena Marke
0221-588 326-13
verena.marke@fairstaerken.de


Unser nachhaltiges Tipi-Dorf wurde eingeweiht

Neues FAIR.STÄRKEN Tipi-Dorf wurde eingeweiht

An mehreren Wochenenden im April und Mai 2019 schuftete das FAIR.STÄRKEN Team beim Aufbau eines Tipi-Dorfes an der Glaadter Hütte in der Eifel. 5 Tipi-Zelte stehen ab sofort bezugsbereit für Kölner Kinder und Jugendliche an der Glaadter Hütte in Jünkerath in der Eifel. Die erste Ferienfreizeit fand über Christi-Himmelfahrt 2019 mit unseren Pflegekindergruppen statt. Bogenschießen, Schwimmen im Bach, Lagerfeuer, Wanderungen, Gruppenspiele, gemeinsames Kochen und Essen sowie Entspannung standen auf dem Programm und haben die 2 Gruppen nun zu einer zusammengeschweißt!

Ab sofort haben Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Lebenslagen die Möglichkeit im Tipi-Dorf eine kostengünstige Ferienfreizeit zu verbringen: Naturerlebnisse, angeleitete erlebnispädagogische Spiele, Ausflüge und freies Spiel auf der Wiese, im Wald und am Bach werden so für alle Kinder und Jugendlichen möglich gemacht.

Mehr dazu erfährst Du hier:
Nachhaltiges Tipi-Dorf

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Ansprechpartnerin:
Verena Marke

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FAIR.STÄRKEN ist 35. Kontaktstelle des Deutschen Kinderhilfswerks

Deutsches Kinderhilfswerk eröffnet Kontaktstelle im FAIR.STÄRKEN e.V. in Köln

Das Deutsche Kinderhilfswerk eröffnete am 17.05.2019 in Köln im FAIR.STÄRKEN e.V. seine deutschlandweit 35. regionale Kontaktstelle. Damit besteht für die Menschen in Köln nunmehr die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes für ein kinderfreundliches Deutschland zu informieren. FAIR.STÄRKEN e.V. setzt sich für eine bunte Gesellschaft ein, die von Anfang an die Werte der Demokratie vorlebt, an kommende Generation weitergibt und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung stärkt. Als freier Träger der Jugendhilfe und Jugendarbeit unterstützt FAIR.STÄRKEN insbesondere die Umsetzung des Aktionsplans Kinderfreundliche Kommune der Stadt Köln – ein gemeinsames Vorhaben des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. und des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.

„Das Deutsche Kinderhilfswerk freut sich, heute eine neue Kontaktstelle in Köln zu eröffnen. Mit FAIR.STÄRKEN e.V. haben wir einen erstklassigen Partner gewonnen. Zukünftig können wir so die Menschen nicht nur direkter ansprechen und besser informieren, sondern wir rufen auch dazu auf, das Deutsche Kinderhilfswerk zu unterstützen und Mitglied zu werden“, betont Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mechthild Böll, Geschäftsführerin von FAIR.STÄRKEN e.V. ergänzt: „Es ist für uns eine große Chance mit dem Deutschen Kinderhilfswerk zusammenzuarbeiten. Als Kontaktstelle können wir die Belange des Deutschen Kinderhilfswerkes in Köln nach außen vertreten und für die Rechte und die Teilhabe der Kinder dieser Stadt eintreten. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit und starten mit guten Erwartungen in diese Zusammenarbeit.“

Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln, fügt hinzu: „Es ist mir wichtig bei der Gelegenheit sowohl dem Deutschen Kinderhilfswerk, als auch besonders dem Kölner Verein FAIR.STÄRKEN, die Anerkennung und den Dank des Kölner Stadtrates und der Kölner Oberbürgermeisterin für die täglich wichtige und bedeutende Arbeit für unsere Kölner Kinder aussprechen zu können!“

Mit der Einrichtung von regionalen Kontaktstellen hat das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit eine dauerhafte lokale Präsens. Die Kontaktstellen informieren über die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes vor allem in den Bereichen Kinderrechte, Beteiligung und Bekämpfung der Kinderarmut. Zudem sind die Themenfelder Medienkompetenz, Bildung, Freizeit, Spiel und Bewegung Schwerpunkte des Informationsangebotes. Damit soll die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes für die Durchsetzung der Kinderrechte und ein kinderfreundliches Deutschland weiter forciert werden.

Hier finden Sie weitere Informationen:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

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FAIR.STÄRKEN e.V.
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Ansprechpartnerin:
Verena Marke

0221-588 326-13
verena.marke@fairstaerken.de


Peer-to-Peer-Projekt macht Schule!

Peer-to-Peer-Projekt macht Schule

Aktuell im Bundesprogramm „Demokratie leben!“: FAIR.STÄRKER – für das Wir und die Kinderrechte – unter diesem Titel arbeiten zwei unserer Trainerinnen mit 12 Mädchen und Jungen aus der 3. Klasse der Sternsinger Grundschule in Longerich in einer Nachmittags-AG zu den Kinderrechten und kulturellem Austausch.

„Die Kinder lernen in dem Kurs alles über die Kinderrechte und die Kulturen aus aller Welt, spielen gemeinsam Spiele und lernen ihr neues Wissen an Gleichaltrige weiterzugeben. Am Ende des Kurses und nach den Sommerferien 2019 können die Kinder ihren Mitschüler*innen ein Theaterstück, Youtube-Videoclips, Foto-Stories oder einen Comic präsentieren“, erklärt Verena Marke, Leiterin des Kinderkurses. „Gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen werden die Kinder ihr Wissen zu den Kinderrechten und den Kulturen an einem Projekttag der Schule an weitere Schulklassen weitergeben“, ergänzt Frauke Brod, Leiterin der Abteilung für Soziales Lernen. Die Kinder erarbeiten gemeinsam welche Kinderrechte und Kulturen es auf der Welt gibt und welche Rechte und Regeln man für ein demokratisches Zusammenleben braucht. Neben den Zielen sich künstlerisch und kreativ zu betätigen gemeinsam Spaß zu haben und sich wohlzufühlen, lernen die Kinder anhand von kindgerechten Methoden selbstbewusst vor Gruppen aufzutreten und ihr Wissen als Multiplikator*innen weiterzuvermitteln.

Das Projekt wird gefördert vom
Bundesprogramm „Demokratie leben!“
und der UNO-Flüchtlingshilfe.

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COOLE PÄNZ 2018: Intensives FAIRPLAY Training – großer Lohn!

COOLE PÄNZ 2018: Intensives FAIRPLAY Training – großer Lohn!

Die Feedback-Runden mit den teilnehmenden Eltern und Jugendlichen aus den Intensivtrainings der COOLEN PÄNZ in Neuehrenfeld und Merheim, die 14-tägig am Wochenende in den Turnhallen der Grundschulen Nußbaumerstraße und Fußfallstraße stattfanden, ergab ein ermutigendes Stimmungsbild für alle neuangemeldeten und interessierten Kölner Jugendlichen. Die Interviewer*innen Verena Marke und Dennis Schumann berichten: „Alle Teilnehmer*innen empfanden das Training als eine große Hilfe für ihr Leben (Note gut bis sehr gut), um entspannter und gelöster mit sich, der Familie, den Mitschüler*innen und Lehrer*innen umgehen zu können.“ Persönliche Zufriedenheit, Familienklima und Schulleistungen verbesserten sich nach Aussage der Betroffenen merklich. So berichtet ein Jugendlicher: >>Ich bin freiwillig hergekommen, weil ich an meinen Aggressionen arbeiten wollte, dieses Problem habe ich aber schon lange nicht mehr – trotzdem bleibe ich, weil es Spaß macht. Die Spiele, die Teamübungen, die Sportübungen machen mir besonders Spaß.<< Ein anderer Jugendlicher meint: >>Ich habe hier neue Freunde gefunden und habe gelernt, meine Impulse zu kontrollieren.<< Für die Fortführung der Gruppe wünschten sich die Jungen mehr Jungs und die Mädchen mehr Mädchen in der Gruppe und ein Training, das wöchentlich stattfindet. Die gesamte Gruppe wünschte sich, dass alles so bleibt wie es ist. Ein Realschüler erhofft sich für seine persönliche Zukunft „nichts Besonderes, außer dass sich ALLE! gut verstehen sollten…“ Ein Wunsch, von dem wir uns gesamtgesellschaftlich eine Scheibe abschneiden könnten!

Aus den Stimmungen, Geschichten und Meinungen der Jugendlichen soll ein Beispielfilm für alle Kinder und Jugendlichen bis Mai 2019 entstehen!

Ein großes Lob ging an das Trainer*innen- und Leitungsteam, die Respekt, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Konfliktfähigkeit und Hilfsbereitschaft im großen Maße vorlebten. Die Jugendlichen zwischen 8-12 und 12-15 Jahren lernen hier über mehrere Jahre, was es bedeutet Teil eines Teams zu sein, sich an Regeln zu halten, Kooperationsfähigkeit und Vertrauen zu entwickeln, Konflikte gewaltfrei zu lösen und ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Dabei helfen ihnen intensive und von 2 Trainer*innen angeleitete Übungen in der Kombination Bewegung, Sport, Spiel und Reflektion. Die Laureus Sport for Good Foundation fördert diesen sportlichen Ansatz der Gewaltprävention schon seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Schirmherrn des Projekts Ole Bischof, Judo-Olympiasieger von 2008. Bei Interesse können Sie sich hier weitergehend informieren oder Ihr Kind für einen Kurs anmelden.

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Verena Marke

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FAIR.STÄRKEN Akademie öffnet 2019 ihre Tore!

FAIR.STÄRKEN Akademie öffnet 2019 ihre Tore!
„Ab Februar 2019, zeitgleich mit dem einjährigen Jubiläum von FAIR.STÄRKEN e.V., bieten wir künftig in der 1. Etage am Hohenstaufenring 63 in Köln Fortbildungsangebote und Seminare für Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte an“, so Mechthild Böll, Geschäftsführerin des Vereins. Erfahrene Fachreferent*innen leiten die Kurse zu Fairness, Demokratiebildung, Kinderrechten, Medienpädagogik, Erziehung, Beziehungsgestaltung uvm an. Sie erklärt weiter: „Über die FAIR.STÄRKEN AKADEMIE können wir Praxiserfahrung, Expert*innenwissen und aktuelle Fachthemen mit einem breiten Publikum teilen, gemeinsam wachsen und neue Wege gehen. Neu hinzu gewonnene Multiplikator*innen setzen sich mit uns zusammen für Demokratie, Chancengleichheit, Kinder- und Menschenrechte ein.“ Das FAIR.STÄRKEN Büro befindet sich nach wie vor auf der 4. Etage und ist offen für Beratungsgespräche und Infobesuche jeglicher Art.

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Hohenstaufenring 63
50674 Köln

Ansprechpartnerin:
Verena Marke

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