Kölner Spenden-Commitment – Wir sind dabei!

Kölner Spenden-Commitment – Wir sind dabei!

 

Gemeinnützige Organisationen sind auf Spenden angewiesen, um ihre gemeinwohlorientierte Arbeit leisten zu können. Wir freuen uns über jede Spende, die unseren Zielgruppen zugutekommt.

Damit Sie wissen, welche Ziele wir verfolgen und was Sie mit Ihrer Spende unterstützen, haben wir in 6 Punkten das Kölner Spenden-Commitment formuliert.

Unser Commitment wird gut sichtbar auf jeder Spendenbescheinigung zu lesen sein.

Wir sind ein offener Zusammenschluss verschiedener gemeinnütziger Kölner Organisationen und werben um weitere Mitzeichnungen.

 

Wenn du für uns spendest, unterstützt du unser Eintreten für:

  1. eine gerechte Gesellschaft, die Armut überwunden hat, und für volle Teilhabe, unabhängig von Alter, finanziellen Möglichkeiten sowie körperlichen, psychischen oder seelischen Einschränkungen
  2. die Gleichstellung aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität
  3. eine Gesellschaft, die Rassismus und Antisemitismus erkennt, benennt und bekämpft
  4. die Idee von Europa und einer Weltgemeinschaft, die für Menschenrechte, Frieden und soziale Gerechtigkeit weltweit eintritt
  5. eine humanitäre Zuwanderungspolitik, die auf Vielfalt statt Abschottung setzt
  6. konsequenten Klima- und Umweltschutz und eine nachhaltige Wirtschafts-, Landwirtschaft- und Energiepolitik, die die Grundlagen unserer Existenz wahrt

 

… WEIL DIE WÜRDE DES MENSCHEN UNANTASTBAR IST!

 

Mehr Infos und die Möglichkeit mit dabei zu sein findest du unter hier.

 

Du möchtest uns unterstützen? Hier darf gespendet werden 🙂


Mechthild Böll über FAIR.STÄRKEN e.V. - ein Interview

FAIR.STÄRKEN e.V. – Mitbegründerin Mechthild Böll im Interview

Mechthild Böll ist die Mitbegründerin unseres Vereins FAIR.STÄRKEN e.V. und heute beantwortet sie unsere Fragen zum Verein.

Viel Spaß beim Lesen 🙂

 

Du bist der geschäftsführende Vorstand und Mitbegründerin des Vereins FAIR.STÄRKEN e.V. Stell dich uns doch mal kurz vor.

M. Böll: Gerne! Ich bin 57 Jahre alt, habe Geschichte und Volkswirtschaft studiert und denke auch so… 😊 Seit meine Söhne erwachsen sind, habe ich genug Zeit, um mit Herz und vollem Einsatz die Leitung von FAIR.STÄRKEN zu stemmen.
Was macht mich noch aus? Ich bin ein Familienmensch, lebe super gerne in Köln-Sülz und ich lebe sehr naturverbunden. Ich bin oft in der Eifel. Und weil ich es so wichtig finde, mich für Chancengleichheit von Kindern einzusetzen, arbeite ich auch im Kölner Rat in verschiedenen Fachausschüssen mit.

 

Woher kommt dein Interesse und vor allem das Engagement, dich aktiv für Kinder in Köln einzusetzen?

M. Böll: In den Kindern steckt die Zukunft. Meine Generation und die Generation davor sind in Deutschland überproportional stark vertreten und bestimmen die Richtung. Das reicht aber nicht. Die Jugend muss stark für ihre Anliegen eintreten können. Und deshalb ist es mein Wunsch, dass alle Kinder mit gleichen Chancen gesund und gut aufwachsen können. Weil aber viele Kinder sehr schwierige Rahmenbedingungen im Leben haben, brauchen sie gemeinsam mit ihren Familien Unterstützung. Daran arbeite ich mein gesamtes Leben – beruflich, privat und politisch.

 

Welche Philosophie vertritt FAIR.STÄRKEN e.V. und was bedeutet der Vereinsname?

M.Böll: FAIR.STÄRKEN möchte Fairness für die Lage von Kindern und Jugendlichen erreichen. Das heißt, wir stärken die Kinder und Jugendlichen in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Sie sollen glücklich und gesund aufwachsen, respektvoll und gewaltfrei ihrer Umwelt begegnen, die Vielfalt und Offenheit unserer Gesellschaft spüren und leben und mitbestimmen können. Fairness auf allen Ebenen…

 

Welche Ziele werden genau verfolgt?

M.Böll: Soziales Lernen, Gewaltprävention, Inklusion/Integration und Kinderschutz. Wir fördern die Kinder und Jugendlichen, die in schwierigen Lebenslagen aufwachsen, in ihrer persönlichen Entwicklung. Alle sollen trotz vieler Stolpersteine in ihrem Leben ein positives Bild von sich entwickeln, sich als wirksam empfinden, sich etwas zutrauen. In oft jahrelanger pädagogischer Arbeit erlangen sie soziale Kompetenzen und Handlungsstrategien, um respektvoll und gewaltfrei aufzutreten und sich sicher im sozialen Miteinander zu bewegen.

 

Treffen dich einzelne Schicksalsschläge besonders?

M.Böll: Das ist eine interessante Frage! Ich kann sie ganz eindeutig mit „Ja“ beantworten. Zum Beispiel, wenn Eltern krank sind und ihren Kindern nicht das geben können, was sie gerne geben würden – oder wenn Familien in ihren Heimatländern alles zurücklassen mussten, manchmal sogar Familienmitglieder, und mit diesem Schmerz leben müssen, dann geht mir das sehr nahe.
Ich habe meinen Job gewählt, weil ich glaube, an dieser Stelle Familien und Kindern mit harten Schicksalen am meisten Unterstützung und Empowerment geben zu können.

 

Welche besondere Rolle spielen die Pädagog*innen und Trainer*innen bei FAIR.STÄRKEN e.V.?

M.Böll: Sie sind das Herzstück des Vereins! Unsere Pädagog*innen und Trainer*innen geben alles, um die Kinder zu unterstützen, ihnen eine stabile, professionelle Beziehung anzubieten und mit ihnen Spaß zu haben. Sie begleiten in der Gruppenarbeit die Kinder oft mehrere Jahre und werden zu wichtigen Bezugspersonen. Ich bin sehr froh über unser wirklich gutes Team! Und dieses Engagement erstreckt sich auch über die Mitarbeiter*innen im Büro. Kindern Chancen geben – das Ziel macht uns stark.

 

Was wünschst du dir für die Zukunft des Vereins?

M.Böll: Ich wünsche mir für FAIR.STÄRKEN, dass unser Team noch diverser und multiprofessioneller wird. Die Vielfalt charakterisiert uns.
Ich wünsche mir, dass wir die von uns entwickelte und gut erprobte präventive Gruppenarbeit weiterhin durchführen können. Im Klartext: dass wir immer wieder genug Geld haben, um arbeiten zu können.
Und ich wünsche mir, dass nun endlich wieder eine engere Zusammenarbeit mit der Kölner Gesellschaft zustande kommt. Die Distanz in der Pandemie ging mir ganz schön auf die Nerven. Ich finde, im Austausch mit anderen Vereinen wird die Arbeit noch viel interessanter – und vielleicht auch noch besser.

 

Portrait Mechthild Böll

 

„DIE WELT BRAUCHT MÜNDIGE, KRITISCHE UND VOR ALLEM GLÜCKLICHE MENSCHEN.
KINDER UND JUGENDLICHE SIND MIR EINE HERZENSANGELEGENHEIT.“ – Mechthild Böll


Demonstration für Menschlichkeit und Vielfalt

Pressemitteilung zur Bundestagswahl: WIR für Menschlichkeit und Vielfalt

Pressemitteilung zur anstehenden Bundestagswahl – WIR für Menschlichkeit und Vielfalt

 

Bundestagswahl 2021: Es kommt auf jede Stimme an!
Rund 750 Organisationen haben sich der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ angeschlossen und setzen sich ein für hohe Wahlbeteiligung und gegen Diskriminierung

Berlin. Im Endspurt vor der Bundestagswahl und den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am 26. September rufen die rund 750 mitzeichnenden Organisationen der Erklärung „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ alle wahlberechtigten Bürger*innen dazu auf, ihr Grundrecht unbedingt wahrzunehmen. „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in dem gemeinsamen Text. Die Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie haben sich der Aktion angeschlossen, um im Superwahljahr 2021 ein weit sichtbares Zeichen gegen Hetze und Diskriminierung zu setzen. Sie betonen: „Wer wählen geht, stärkt die Demokratie. Es kommt auf jede Stimme an!“

Mit Sorge beobachten die mitzeichnenden Organisationen, wie versucht wird, Hass und Gewalt gegen alle zu schüren, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft einsetzen. „Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt. Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen“, heißt es in der Erklärung weiter. Die AfD habe vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit dulde, sie fördere Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Heute sei daher plötzlich „wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt“, so die Unterzeichnenden.

Sie reichen von Vereinen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Der gesamte Erklärungstext der Aktion und die Liste der Mitzeichnenden ist online unter www.wir-fmv.org abrufbar.

Hintergrund: Bereits im April 2018 und im November 2019 haben sich zahlreiche Verbände öffentlich gegen Versuche aus den Reihen der AfD positioniert, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen herabzuwürdigen und für rassistische Stimmungsmache zu instrumentalisieren.

 

„Wir gehen wählen, weil Klimaschutz und Vielfalt zählen. Kinder brauchen Zukunft.“

… und warum wählst du?

 

Ließ hier, wofür wir und 749 weitere Organisationen eintreten: Erklärung – WIR für Menschlichkeit und Vielfalt

 

Kontakt für Presseanfragen: kontakt@wir-fmv.org
Weitere Stimmen der Unterstützer*innen der Erklärung für Menschlichkeit und
Vielfalt sind in Zitatform unter www.wir-fmv.org/Stimmen abrufbar.

 

Hier erhältst du alle wichtigen Infos zur Wahl 2021: https://www.lebenshilfe.de/informieren/regional/wahlen/